Canyon Lake
Heute fuhren wir zum Canyon Lake, er liegt etwa eine Stunde entfernt und ist umringt von kleinen Bergen. Als wir ankamen (40°C im Schatten) und bereits das Parkticket bezahlt hatten, suchten wir uns eine freie Stelle am Ufer und gingen dort sofort ins Wasser. Was sich zuerst ein wenig kĂŒhl anfĂŒhlte verwandelte sich schnell in eine wunderbar angenehme WĂ€rme. Mit dem Vater meiner Freundin schwamm ich hinaus in die Mitte des Sees, dann noch etwas weiter und schlieĂlich bis zum anderen Ufer. Es war gar nicht so weit, wie es vorher den Anschein hatte. Ich genoss das Wasser, das Schwimmen und das GefĂŒhl der Leichtigkeit. Ich liebe es mich im Wasser zu bewegen, im Wasser fĂŒhle ich mich frei. Am Ufer ragten die Felsen weit ĂŒber die WasseroberflĂ€che, die Wellen des Wassers spiegelten sich im Gestein, nach oben hin wurden die Abbildungen immer dichter und schneller. Wir sahen ein paar Eidechsen, hoch ĂŒber ihnen ragten die groĂen Saguaros gen Himmel. Es war wunderschön mitten in der Natur zu schwimmen – genauso wie ich es erwartet hatte.

Der Wilde Westen in Tombstone
Nach einem langen Stau dank eines Truck-Unfalls sind wir gestern nach etwa 4 Stunden (eigentlich 3) in Tombstone angekommen. Dort âlebt” sozusagen der Wilde Westen.
Alles sieht wie frĂŒher aus und ĂŒberall laufen einige Cowboys umher. Hier wird die wahre Geschichte des Duels von Wyatt Earp am O.K. Corral erzĂ€hlt. Wir kauften uns ein Ticket-Pack (3 Tickets: Eintritt ins Historama mit Filmshow, Zusehen der Gunfight-Show und eine gedruckte Zeitung mit dem Inhalt von 1881) fĂŒr gerade einmal 9 Dollar (ca. 5âŹ).
Zuerst schauten wir uns einen Film an. Dieser 25-minĂŒtige Film wurde von Tombstone selber erststellt und wird dort seit 45 Jahren gezeigt. Zwischendurch hielt der Film des Ăfteren an und zeigte uns die Geschichte anhand einer selbstgebauten Pyramide, bestehend aus Figuren, HĂ€usern, Landschaften usw. FĂŒr das Alter des Filmes fand ich ihn sehr gelungen.
Der letzte Tag: Oceanside
Donnerstag, 06.08.2009. Heute haben wir etwas lÀnger geschlafen. Endlich hatten wir mal Zeit uns auszuruhen und den Tag etwas langsamer angehen zu können. Bis Mittags sortierten meine Freundin und ich unsere Fotos und schrieben unsere Berichte.Nach unnötigem Stress sind wir beide Mittags alleine Essen gegangen.

Danach gingen wir zurĂŒck ins Hotel, holten unsere Kamera und spazierten zum Strand. Eigentlich wollten wir dort ein kleines Shooting machen, doch der Strand war viel zu voll dafĂŒr. Also machten wir nur ein paar Fotos vom Strand und der Landschaft, gingen zurĂŒck ins Hotel und kamen nur mit HandtĂŒchern ausgestattet zurĂŒck zum Meer. Dort gingen wir ins Wasser. Das Wasser war sehr angenehm, die Wellen waren etwas gröĂer: Ein Traum. Ich genoss es riesig endlich noch mal im Meer schwimmen zu können, ich vermisse es sehr. Ich vermisse das Salzwasser, das leichte Schwimmen und die krĂ€ftigen Wellen. Nun werde ich mindestens 1 Jahr auf’s nĂ€chste Mal warten mĂŒssen, hoffentlich ist es nur ein einziges Jahr.
Unser Hotel, wie immer ein Motel 6
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Von San Diego nach Oceanside
Mittwoch, 05.08.2009. Bevor wir nach San Diego aufbrachen wollte meine Freundin noch ein bestimmtes Haus in der Carrol Ave in Los Angeles sehen. Dieses Hause wurde teilweise fĂŒr die Dreharbeiten von âCharmedâ verwendet.

Mir hat die Umgebung hier sehr gut gefallen, alle HÀuser stehen unter Denkmalschutz, sie wurden um ca. 1850 gebaut. Das HÀuschen sieht auf jeden Fall klasse aus. Plötzlich sprach uns ein Mann (Er erzÀhlte uns spÀter, dass er der Enkel des Hausbesitzers war) und fragte uns, ob wir uns das Haus vielleicht mal von Innen ansehen wollen. Wir gingen hinein und ich war begeistert. Alles war sehr, sehr altmodisch eingerichtet, sehr historisch.

Los Angeles, Tag 2: Hollywood
Dienstag, 04.08.2009. Nachdem wir um ca. 8:30 Uhr aufgestanden sind und uns fertig gemacht haben, sind wir nach Hollywood gefahren. Dort sind wir zuerst zu der Walk Of Fame. Sie ist ein Gehweg, auf dem Boden sind fast 2000 Sterne eingelassen, alle beinhalten den Namen eines berĂŒhmten Stars. Ich fand es irgendwie langweilig hunderte Sterne abzugehen und irgendwelche âStars” zu fotografieren. Ich kenne sowieso kaum Schauspieler, schon gar nicht Ăltere.

Irgendwann sind wir endlich zurĂŒck zum Auto und sind Richtung der berĂŒhmten Hollywood-Schrift gefahren. Nach einer Weile haben wir einen relativ guten Platz zum Fotografieren gefunden.

AnschlieĂend sind wir zu den Warner Brother Studios. Dort haben wir eine VIP-Tour gemacht. Sie kostete 45 Dollar, bei diesem Preis drehte sich erst einmal mein Magen um. Naja, normalerweise sollte es ja sehr interessant werden, vielleicht lohnt es sich ja.
Los Angeles, Tag 1
Montag, 03.08.2009. Heute morgen sind wir von Las Vegas nach Los Angeles gefahren. Wir sind Nachmittags angekommen und haben unser Hotelzimmer bestaunt: Ein schön groĂer Raum, Mikrowelle und KĂŒhlschrank. Wir fuhren ein paar Blogs weiter zum Supermarkt, dort holten wir uns einige Verpflegung fĂŒr die beiden Tage hier.

Las Vegas, Tag 2
Sonntag, 02.08.2009. Heute habe ich bis 10:30 geschlafen, tief und fest. Wir haben uns langsam aufgerappelt, Fotos sortiert und dann sind wir ins Casino nebenan gegangen um etwas zu Mittag zu Essen. Nach einer Weile haben wir ein ansprechendes Restaurant gefunden und es hat sieht wirklich sehr gelohnt: FĂŒr gerade einmal 6,99 Dollar habe ich einen Salat als Vorspeise und Nudeln mit Fleischklösschen und Toast als Hauptspeise bekommen. Beides war sehr reichlich und vor allem sehr lecker.
AnschlieĂend sind wir wieder nach Downtown gefahren. Dort fuhren wir nach Venedig. Meine Freundin und ich wollten dort mit den Gondeln fahren. Alles war sehr romantisch aufgebaut, die Fahrer der Gondeln sangen sogar (Oper). Leider haben wir nicht genug Zeit gefunden um unseren Wunsch in ErfĂŒllung zu bringen.
Las Vegas, Tag 1
Samstag, 01.08.2009. Nachdem wir unser Hotelzimmer ausgerĂ€umt haben, sind wir frĂŒhstĂŒcken gegangen. AuĂerdem haben wir noch ein paar Fotos von unserem âWilden Westen-Dorf” (Williams) und der Route 66 gemacht. Uns allen hat es hier sehr, sehr gut gefallen und wir wĂ€ren gerne noch lĂ€nger hier geblieben. Kurz nach Aufbruch haben wir noch schnell eine alte Dampflok fotografiert, diese ist frĂŒher durch den Grand Canyon gefahren.
Auf unserer langen Autofahrt haben wir mitten in der WĂŒste einen Zug gesehen, er hatte 6 Dampfloks mit 137 AnhĂ€ngern. Nach einer ganzen Weile haben wir den Zoll von Arizona nach Nevada passiert. Wenige Meter dahinter befindet sich ein Staudamm, der Hoover Dam. Der Damm ist gewaltig, wir sind 3 Mal ausgestiegen um Fotos zu machen. Es war sehr, sehr warm: 111 Fahrenheit (ca 44 °C).

Der Hoover Dam an der Grenze von Arizona nach Nevada
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Nach dem Damm haben wir noch kurz an einem groĂen See gehalten, daraufhin sind wir bis nach Las Vegas durchgefahren.
Die HauptverkehrsstraĂe von Las Vegas
Grand Canyon
Ich befinde mich gerade in Los Angeles und habe endlich einen Internetanschluss gefunden :-)
Am Freitag (31.07.2009) sind wir zu unserer 8-tĂ€gigen Rundreise aufgebrochen. Zuerst sind wir nach William gefahren, um dort in unser Hotel einzuchecken. Nach fast 4 Stunden sind wir angekommen. Das Hotel befindet sich direkt an der Route 66. William könnte man fast als eine kleine Western-Stadt bezeichnen, teilweise sieht’s hier richtig genial aus!
Nach dem Einchecken sind wir sofort weiter zum Grand Canyon. Dort sind wir mehrere Aussichtspunkte abgefahren. Das GefĂŒhl dieser Aussicht ist unbeschreiblich. Er war wunderschön, ja eigentlich schon unbeschreiblich. Wenn es die Felsen zugelassen haben, habe ich mich sehr gerne direkt an die Schlucht gesetzt, ich hĂ€tte stundenlang dort sitzen bleiben können. Fantastische Aussicht, ein angenehmer Wind und viel zu beobachten: Vor allem Adler, Eidechsen und Eichhörnchen. Mit den Skorpionen haben wir glĂŒcklicherweise keine Bekanntschaft gemacht, das Gift von ihnen ist bzw. kann tödlich sein.


Mein Name ist Dennis Spohr.




