Dez 21 2009

Tauchen im DLR

Vergangenen Samstag (12.12.) waren meine Freundin, ihre Eltern und ich bei der ESA (European Space Agency) in Köln-Porz. Dort, im DLR (Deutsches Zentrum fĂŒr Luft- und Raumfahrt) gibt es ein etwa 10 Meter tiefes rundes (ca. 25×25 Meter) Becken. Auf dem Grund des Beckens liegt die Mir-Astronautenkapsel und ein Modell eines ISS-Moduls. In diesem Becken werden die Astronauten ausgebildet. Dort lernen sie sich mit der “Schwerelosigkeit” zu bewegen und mit ihren umstĂ€ndlichen AnzĂŒgen Dinge zu reparieren. Jeden Samstag können sich Hobbytaucher anmelden und ins das Becken Tauchen gehen.

Nein – ich kann nicht Tauchen, noch nicht. Aber meine Freundin und ihr Vater können das. WĂ€hrend des Briefings filmte ich die Umgebung mit einer Unterwasserkamera, anschließend gingen die beiden fĂŒr etwas ĂŒber eine halbe Stunde unter Wasser. Über der WasseroberflĂ€che konnte die Umrisse  die 20-25 Taucher in etwa erkennen, mehr jedoch nicht. Man sah nur schwarze kleine Flecken und viele Blubberblasen. In einem kleinen Nebenraum konnten wir die Taucher jedoch mit 4 Unterwasserkameras beobachten. Es war gar nicht leicht irgendjemand wiederzuerkennen. Alle sahen sie doch sehr Ă€hnlich aus. Es machte Spaß die Taucher zu beobachten, sich nebenbei einen Film ĂŒber einen vergangenen Tauchgang eines Astronauten anzuschauen und kurz persönlich einen Astronauten kennenzulernen. Es war ein tolles GefĂŒhl in diesem Raum zu sitzen: Überall Bildschirme, 4 verdammt bequeme StĂŒhle und das GefĂŒhl irgendwie “wichtig” zu sein. xD

Nach dem Tauchgang bekamen wir noch eine kleine FĂŒhrung. Es ging natĂŒrlich hauptsĂ€chlich ums Tauchen und wie die Astronauten ausgebildet werden. Dazu bekamen wir ein interessantes und faszinierendes Video zu sehen.

Ich finde der Tag hat sich gelohnt. Es war mal etwas anderes und wir haben viele interessante Dinge erfahren. Dieses persönliche und partnerschaftliche unter den Tauchern und der beiden FĂŒhrer hat mir sehr gefallen. Wie es unter Wasser war kann ich nicht genau sagen. Dazu, und Unterwasserfotos, gibt’s bald bestimmt mehr im Blog meiner Freundin. :-)

Ein stolzer zzipp mit 4 Kameras: Eine in der rechten Hand, die Unterwasserkamera in der linken Hand, eine Kompakte in der rechten Hosentasche und meine Handykamera in der linken Hosentasche. :-))