Your English?

Ich bin nun seit fast 3 Jahren in meiner Ausbildung. In der Berufsschule haben wir das Lernfach Fachliches Englisch, in dem es eben um Computer-English geht. Leider ist das Niveau des Unterrichts und des Lernstoffes nicht sonderlich hoch, teilweise sollen wir Aufgaben erledigen, die ich früher auf dem Gymnasium bereits in der 6 Klasse gemacht habe. Der Lernstoff orientiert sich am Lehrplan. Dieser sieht vor, dass es theoretisch auch Hauptschüler in unserer Klasse geben könnte, die noch nicht so viel English hatten bzw. einem höherem Niveau evtl. nicht nachkommen könnten. Leider passt unserer Lehrerin das Niveau des Unterrichts nicht an unser „Wissen“-Niveau an, was leider heißt:

Ich hatte seit 3 Jahren kein wirkliches Englisch mehr und verliere Stück für Stück das Gefühl für die englische Sprache, die mich eigentlich sehr interessiert und mir immer Spaß gemacht hat. Ich arbeite zwar täglich mit vielen englischen Programmen, doch ist die gesprochene Sprache natürlich ganz anders.

Als ich im letzten Sommer in Arizona war, habe ich das erste Mal richtig gemerkt, wie sehr ich Englisch verlernt habe. Ich dachte nach einer Woche oder so biste schon drin, aber von wegen.

Ich möchte mein restliches Englisch nicht weiter verlieren, nein, ich möchte mein Englisch wieder auffrischen. Meine Freundin (die übrigens sehr gut Englisch kann) und ich wollen uns nun jeden Abend einen Film auf englisch anschauen. Wir haben vor ein paar Tagen damit begonnen. Wenn die Schauspieler langsam sprechen habe ich eigentlich recht wenig Probleme sie zu verstehen, doch wehe sie reden mal was schneller… Zusätzlich schaue ich mir im Internet einige Dinge auf Englisch an, das sind zum Beispiel englische Blogs, Tutorials und Videos.

Wie sieht das bei euch aus? Könnt ihr Englisch gut? Würdet ihr gerne mehr können? Ich bin sehr auf eure Antworten gespannt!

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12 Antworten zu “Your English?”

  • Jana sagt:

    Also mein englisch-unterricht in der berufsschule ist tatsächlich ziemlich lachhaft.
    Ich und die englische Sprache – das ist eine ganz besondere geschichte. auf dem gymnasium hatte ich billingual geschichte, wir haben aber deutlich mehr englisch gesprochen. ich war gut in englisch, wirklich und war auch zu sprachreisen in england, wo mir die gastfamilien das bestätigt haben.
    mein größter fehler war dann allerdings englisch LK zu wählen. im unterricht bei dem lehrer verlernte ich zusehens mein englisch! als ich eine klausur aus der 13. meinem lehrer aus der 11. vorlegte, bestätigte er mir die schlechte leistung.
    inzwischen hab ich mein gefühl für den richtigen satzbau und sowas komplett verloren und der berufsschulunterricht wird mir nicht gerade helfen daran was zu ändern =(

  • Bernd sagt:

    Ich habe bei meinem Studium keine Englischvorlesung und das in einem IT-Studienfach… Man merkt es schon, dass man nach und nach seine Englischkenntnisse verliert und ich habe dann begonnen viele Bücher auf Englisch zu lesen und auch Filme anzuschauen. Als ich letztes Jahr dann für 3 Monate in Kalifornien war, ging es mit dem Englisch gleich wieder ganz gut, aber natürlich auch einigen Wort- und Satzbaulücken. Aber ich denke wenn man Englisch nur hört und liest nimmt man nicht soviel mit, wie wenn man es auch spricht.

    Vielleicht gibt es ja eine Möglichkeit für dich, mit irgendwelchen Kollegen aus USA/England oder sonst wo, hin und wieder per Skype zu sprechen. Das hilft sehr viel und sie können dir auch gleich Tipps geben oder dich auf Fehler hinweisen.

    Grüße,
    Bernd

  • Martin sagt:

    Also ich habe Verwandte in Australien und spreche deswegen schon relativ gut English (man sagt mir dort sogar einen australischen Akzent nach… oO).
    Was mir unheimlich hilft, da ich ein Film- und Serienjunkie bin, ist, sowas auch – wie du es ja bereits tust – im O-Ton anzuschauen. Würde dir aber nicht empfehlen, das bei NCIS oder House MD zu versuchen, dort sind die deutschen Synchronstimmen einfach besser als die originalen.
    Einen Tipp hab ich noch für dich: Du hast hier auf der Seite die Google-Übersetzung für English drin. Da Google eine Maschine ist und auch so übersetzt, also nur den Wörtern und nicht dem Sinn nach und damit ein ziemliches Kauderwelsch produziert, schlage ich dir folgendes vor: Wenn du schon deine Seite auf English anbieten willst, schreib doch die Übersetzung selbst! Du kannst sie ja dann von deiner Freundin korrigieren lassen :)
    (Google Übersetzung is echt grausam!)

    grüße
    martin

  • zzipp sagt:

    @Jana: Du schreibst das richtige Wort: „lachhaft“. Genauso ist es.

    @Bernd: Ins Ausland zu gehen ist natürlich die beste Variante. Ich hätte damals zur Schulzeit sehr gerne einen Austausch gemacht, doch leider ist nie etwas daraus geworden. Deinen Tipp mit Skype gefällt mir sehr, ich werde es mal ausprobieren. Danke :-)

    @Martin: Ich weiß, die Google-Übersetzung ist wirklich grausam. Das war/ist auf meinem Blog eher eine Rumspielerei. Die Idee die Texte selbst zu übersetzen finde ich zwar gut, aber dafür habe ich die Zeit leider nicht..

    Grüße
    Dennis

  • Isilrhofal sagt:

    Also ich denke mein “Englisch” wurde in den letzten 1 1/2 Jahre komplett versaut (das ist die Zeit die ich in Irland Lebe). Ich rede schnell Englisch, leider manchmal zu schnell. Filme und Bücher kann ich entsprechend auch fast nur in Englisch anschauen, da es keine Deutsche Varianten zu kaufen gibt (sofern diese nicht extra Online Bestellt werden). Ansonsten war es bei mir auch grade die Vorbildung die mich dazu gebracht hat nun hier zu arbeiten und nicht in Deutschland.

    In der Berufsschule während meiner Ausbildung zum IT-Kaufmann war ich vom englisch ebenfalls enttäuscht und hatte mehrere Diskussionen mit meinem Lehrer darüber. Leider hat dies nichts gebracht.

    Es ist gut regelmäßig die Sprachen zu wechseln, auch wenn es anfangs nicht so einfach war.

  • Pakami sagt:

    Jo mei, da ich früher bei den Amis gearbeitet habe und dort unsere Dienstsprache nur Englisch war (Wort, Schrift, Funk…eigentlich alles) würd ich mal sagen, dass ich ganz gut zurecht komme. Und wenn ich mal ein Wort nicht weiß, dann wird das halt umschrieben..;-)

  • individualisa sagt:

    Na du :-)
    Obwohl ich, wie du ja weißt, ziemlich gut Englisch kann und es auch gerne spreche denke ich, dass man einfach nie auslernen kann- außer man ist Englisch-sprachig aufgewachsen ;-)
    Ich würde gerne noch viel mehr Reisen (es müssen ja nicht immer lange sein, ein paar Tage wären schon ganz nett :-) ) in englischsprachige Länder machen und jeden Tag ein bisschen Englisch reden- nicht nur, wenn ich mit englischsprachigen Freunden telefoniere oder im Englisch LK bin… :-)
    Ich liiiiiiebe dich! :-*

  • Jana sagt:

    Übrigens bin ich laut der berufsschule auch in einem IT-ausbildungsgang.
    am anfang der schulzeit mussten wir einen einstufungstest schreiben (multiple choice). ich bin natürlich im kurs, wo die guten drin sind, das hätte ich mit dem test auch in der 6. klasse geschafft. und das weiß ich genau, weil ich mir sicher bin, dass es genau der test war, den ich 2000 und 2001 schon im sprachurlaub geschrieben habe. 2000 war ich noch im mittleren kurs (57% richtig), 2001 dann im besten (irgendwas mit 80% richtig, erinnere mich nicht genau).
    (das war so ein urlaub mit leben in gastfamilie und unterricht in der high school)

  • zzipp sagt:

    @Jana: Wir mussten bei uns keinen Einstufungstest machen. Wir haben keine Kurse, sondern nur ganze Klassen. In meiner Klasse ist er älteste 35 Jahre alt und muss Stoff aus dem 6. Schuljahr machen…

  • Jana sagt:

    nur 35 *lach*
    in meiner klasse ist der älteste 48 und hat ein fast abgeschlossenes bau-ing-studium. hat nur halt seinerzeit aus privaten gründen nicht mehr an den abschlussprüfungen teilnehmen können.
    ich hatte mir durch das kurssystem erhofft, dass die kurse sich im niveau an die schüler angleichen. bei mir im kurs sitzen fast nur abiturienten. und sowieso nur 12 schüler. aber pustekuchen. kann mir gar nicht vorstellen, wo das niveau dann im leichtesten kurs liegt…

  • zzipp sagt:

    @Jana: Wir waren früher 17 Leute, das war richtig schön angenehm und eine tolle Atmosphäre. Letztes Jahr wurden wir mit einer anderen Klasse zusammengelegt, jetzt sind wir 30 Leute. :-(

  • SprachreisenFan sagt:

    Hallo,
    ja das kann ich gut verstehen. In der Schule ist besonders das sprechen damals zu kurz gekommen. Aber ich hatte Glück und konnte das im Studium um einiges ausbessern :) Und natürlich sind auch Reisen ins englischsprachige Ausland oder Freunde die von da kommen (und mit denen man sich dann ab und zu auf Englisch unterhalten kann) immer eine große Hilfe.

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