Heute möchte ich euch ein weiteres Vorher-Nachher Bild zeigen. Dieses Mal geht es um das Bild “Lost”, welches während Jessica Jean’s Filmdreh zu ihrem Song “Black Box” entstand. Bin ĂĽber eure Meinung gespannt!
Wie immer mĂĽsst ihr eure Maus einfach ĂĽber das Bild bewegen: (funktioniert nicht in Feed-Readern!)
Vor wenigen Wochen hatten Lisa und ich einen sehr spannenden Abend, da Lisa als Make-up Artist bei einem Videodreh gebucht wurde. Ich wollte schon immer mal bei einem Videodreh dabei sein! Wir lernten die sehr sympathische und talentierte Sängerin Jessica Jean kennen, welche vor kurzem ihre erste Single Black Box veröffentlichte und nun ein Video fĂĽr diesen Song drehte. Wir kamen am letzten Drehtag hinzu, um die letzte Szene zu drehen (im Video einer der ersten). Lisa stylte Darsteller Phil und “verpasste” ihm ein blaues Auge :-)
Nachdem Phil fertig gestylt und bereit für den Dreh war, machte ich schnell 2 Bilder von ihm. Anschließend bearbeitete ich das Foto mittels Photoshop, wodurch es einen finsteren Kino-Look erhielt. Mein Ergebnis möchte ich euch heute zeigen:
Die Bearbeitung hat mir sehr viel Spaß gemacht, da sie im krassen Gegensatz zur Beauty-Retusche steht. Wie gefällt sie euch?
An dieser Stelle vielen Dank an das gesamte Team! Der Abend hat verdammt viel SpaĂź gemacht und ich freue mich, euch irgendwann mal wiederzusehen!
NatĂĽrlich zeige ich euch jetzt noch das fertige Video! Viel SpaĂź!
Dies wird der letzte Artikel über Malta sein. Ich erzähle euch von ein paar weiteren Erlebnissen!
Wie die meisten von euch wissen, waren wir bereits letztes Jahr für zwei Wochen in Malta. Damals hatten wir eine tolle Begegnung mit einem älteren Malteser, welcher uns den Weg erklärte. Er tat dies auf eine sehr amüsante Art und Weise und wollte daraufhin, dass wir gemeinsame Fotos mit ihm machten. Er erklärte uns genau, wo er wohnt und bat darum, dass wir ihm die Bilder zuschicken. Da wir danach nicht genau verstanden hatten, wo er denn nun genau wohnt, konnten wir ihm die Bilder damals nicht zusenden.
Dieses Jahr machten wir uns auf die Suche nach ihm :-) Er lebt auf Gozo und wir wussten noch, wie wir die StraĂźe wiederfinden konnten. Als er auf der StraĂźe nicht direkt zu finden war, fragten wir in einem kleinen Supermarkt nach, worauf man uns lächelnd sein Haus zeigte. Wir klopften und siehe da – er ist es! Ihr glaubt gar nicht, wie sehr er sich gefreut hat… :-) Nach fast einem Jahr bringen wir ihm die beiden Bilder.
Als begeisterter Photoshopper habe ich die Zeit auf Malta natĂĽrlich genutzt, dort einige HintergrĂĽnde fĂĽr Composings zu fotografieren. Malta bietet in seinen engen StraĂźen, alten Gebäuden und historischen Kirchen jede Menge Bildmaterial! Ich weiĂź nicht ob und wann ich diese HintergrĂĽnde verwenden werde – das kommt ganz auf die entsprechenden Bilder an. Aber ich habe schon coole Ideen.. :-) Beispielort fĂĽr tolle HintergrĂĽnde:
Das Busverkehrsnetz auf Malta ist inzwischen sehr gut ausgebaut. Man kommt mit dem Bus fast ĂĽberall hin und auch die Abfahrintervalle sind meistens recht kurz. Wenn man viel GlĂĽck hat und das richtige Unternehmen trifft, hat man auch Chance auf einen der folgenden Busse :-)
Während der letzten Tage auf Malta mussten wir natürlich nochmal zur Blue Lagoon. Diese Bucht mit ihrem Mini-Sandstrand und dem glasklaren türkisen Wasser ist unbeschreiblich schön. Logischerweise ist dort leider ein sehr großer Touristenandrang, weshalb es wohl unmöglichst ist dort ein Strand-Shooting zu machen. Echt schade!
So, das ist das Ende der kleinen Artikelserie von Malta. Hoffentlich geht’s nächstes Jahr hier weiter… :-)
Heute erzähle ich euch noch mehr über unsere Erlebnisse auf Malta. Die letzten beiden Tage ist es hier sehr windig geworden und etwas abgekühlt. In der Sonne ist es immer noch sehr warm, im Schatten hingegen kann es mit Badekleidung echt kühl sein.
Vor zwei Tagen haben wir unseren Abend bei den Dingli Cliffs verbracht. Die Dingli Cliffs befinden sich an der Südseite von Malta und bilden eine große Klippenkette entlang des Meeres. Die Landschaft und Aussicht auf das Meer sind hier sehr beeindruckend und eignen sich sehr gut für tolle Fotos. Wir hatten uns etwas Essen mitgenommen und so ein schönes Picknick genossen.
Auch sehr beeindruckend ist das Azure Window, eines der Attraktionen von Malta. Wir hatten diesen Fels bereits letztes Jahr gesehen und trotzdem hat es uns erneut hier hin verschlagen. Doch diesmal sahen wir uns das Azure Window und einige der Höhlen in unmittelbarer Nähe vom Luzzu (maltesische Gondolere) aus an. Für 3,50€ sind wir etwa 20 Minuten lang an den Felsen entlang gefahren, haben ein paar Höhlen besucht und sind an das Azure Window herangefahren. Auch zu sehen war der Fungus Rock.
Letztes Jahr waren wir während der Urlaubs-Hochsaison auf Malta, weshalb entsprechend viele Touristen da waren. Dieses Jahr sind es natürlich einige weniger, doch trotzdem viel mehr als angenommen. Unglaublich, was hier um diese Zeit bereits los ist. Leider hat uns dies auch einen kleinen Strich durch unsere Shooting-Planung gemacht, da es leider unmöglich zu sein scheint einen verlassenen Strand zu finden.
Weit abgelegen von den vielen Touristen liegt der kleine Ort Xlendi. Laut den Maltesern kennt ihr „jeder jeden“, und das glaube ich auch. Wir haben dort eine unheimlich schöne Buch gefunden und diesen Anlass sofort zum Mittagessen benutzt. Es gibt kaum etwas Schöneres als an einer großen, türkisen Bucht Mittag zu essen :-) Während dem Essen fiel uns in den etwas entfernten Felsen eine lange Treppe auf, die wir nach dem Stillen unseres Hungers sofort erkundigten. Auf dem Weg das Ende der Treppe zu entdeckten, liefen uns unheimlich viele kleine Eidechsen über den Weg – schätzungsweise 20-30 Stück. Die Treppe endete schließlich in einer kleinen Höhle, in wessen Gewässern sich viele, viele Krebse und Krabben tummelten. Und ein sehr, sehr schöner Ausblick…
Nun ist bereits eine Woche vorbei. Lisa und ich machen uns hier in Malta eine sehr schöne Zeit – und leider geht diese viel zu schnell vorbei. Es ist unglaublich, wie schnell die erste Woche verflogen ist. Ich darf gar nicht daran denken, dass die letzte Woche meist noch schneller vorbeifliegt.
Wir haben erfahren, dass wir mit dem Wetter Glück hatten und es um diese Zeit nicht zwingend schön sein muss. Letztes Jahr um diese Zeit hat es wohl viel geregnet – doch dieses Jahr haben wir jeden Tag Sonne, nahezu blauen Himmel und durchgehend zwischen 25 und 30°C. Das Wasser ist leider etwas kühl, scheint sich momentan jedoch langsam aufzuwärmen. Je nachdem wo man ins Wasser geht, liegen die Temperaturen etwas um 18-20°C. Obwohl ich viel lieber wärmeres (Badewannen-) Wasser mag, bin ich beim Golden Bay baden gegangen – und dies war verdammt schön :-)
Während der letzten 4 Tage hatten wir uns einen kleinen Mietwagen geliehen. Obwohl der Busverkehr auf Malta sehr gut ausgebaut ist, lässt es sich mit dem Auto natürlich wesentlich praktischer fahren – vor allem wenn man coole Shooting-Locations sucht. Zudem macht das Autofahren auf Malta sehr viel Spaß! :-) An den Linksverkehr gewöhnt man sich schnell… und an die Fahrgewohnheiten der Malteser auch.
Ich möchte nicht alles aufzählen, was wir hier schon alles gesehen/erlebt haben – das wäre zu viel. Ein Highlight war auf jeden Fall das Hypogeum, ein unterirdischer Tempel. Da täglich nur eine begrenzte Menge an Personen hereingelassen werden, ist dieser Tempel aktuell bis Ende Juni ausgebucht. Leider durfte ich keine Fotos machen, weshalb ich lediglich diesen Wikipedia-Artikel verlinken kann.
Ebenfalls sehr imposant war der Friedhof in der Nähe von Paola. Wir sind zufällig beim Vorbeifahren auf ihn aufmerksam geworden und haben sofort dort angehalten. Der Friedhof ist unglaublich groß. Im Zentrum ragt eine große Kirche hervor, umgeben von alten Gruften. Bei jedem Grab sieht man Fotos der Verstorbenen, was ich viel persönlicher als auf deutschen Friedhöfen finde. Hinzukommen große und beeindruckende Grabsteine. Das Fotografieren auf dem Gelände war nicht erlaubt, weshalb ich mich mit dem Zeigen von Fotos leider zurückhalten muss. Deshalb nur ein Foto von weit weg und ein Beispiel einer Gruft:
Wir haben zwei sehr coole Shootings gemacht, auf dessen Bearbeitung der Bilder ich mich bereits sehr freue. Für eines der Shootings fuhren wir zum Ramla Bay auf Gozo, einem sehr schönen und für maltesische Verhältnisse großem Sandstrand. Bei diesem Bikini-Shooting am Strand sind einige sehr, sehr coole Bilder entstanden.
Ein ebenso cooles Shooting machten wir in einer riesigen, alten Hotelruine. Wow. Wir entdeckten diese Ruine zufällig und schauten uns sofort dort um. Es gab nirgends Verbotsschilder und teilweise noch völlig offene Zugänge. Ein Malteser erzählte mir, dass dieses Hotel ca. 1995 gebaut wurde. In dieser Ruine verbrachten wir einen kompletten Nachmittag. Durch die Größe der Ruine und mehrerer Shootings verging die Zeit wie im Flug. Wir haben uns unter anderem an ein Puder-Shooting rangetraut (wohlgemerkt zu zweit..). Ich denke, dass mindestens ein gutes Puder-Bild zum Veröffentlichen dabei ist :-) Hier ein paar Bilder zur Impression der Ruine:
Ich möchte mich heute fĂĽr zwei Wochen von euch verabschieden! Wenn alles glatt gelaufen ist, sitzen wir gerade im Flieger auf dem Weg nach Malta. Wir werden dort jede Menge Shootings machen und haben bereits einige Ideen im Gepäck – ihr dĂĽrft gespannt sein :-)
Auf FotoTopic wird es natürlich weitergehen. Ich werde euch hin und wieder etwas aus Malta und unseren Erlebnissen dort erzählen. Vielleicht zeige ich auch das ein oder andere Making-Of Bild :-) Die fertigen Bilder der Shootings wird es dann aber erst Stück für Stück nach Malta geben.
Bitte beachtet, dass ich innerhalb der nächsten beiden Wochen nur beschränkt oder gar nicht auf E-Mails antworten werde.
Heute möchte ich eine Rezension über das Buch “Fotografieren im Studio“ von Scott Kelby veröffentlichen. Ich habe mir das Buch in den letzten beiden Wochen etwas genauer angesehen und möchte euch nun von meinen Eindrücken erzählen.
Der Einstieg in die Studiofotografie fällt selbst Anfängern leicht, da Scott Kelby im ersten Kapitel ausführlich über die Grundlagen der Studiotechnik schreibt. Fortgeschrittene können dieses Kapitel problemlos überspringen. erstmal das meiste überlesen können. Der Rest des Buches handelt von den verschiedensten Lichtsetups.
Scott Kelby stellt einige interessante Licht-Setups vor und erkläre diese Stück für Stück. Jedes Mal geht er zuerst auf den Aufbau des Lichtsetups ein. Er erklärt genau welche Technik er verwendet hat und warum. Anschließend beschäftigt er sich detailierter mit dem Lichtsetup und gibt einige Empfehlungen.
Zu jedem Lichtsetup und Beispielbild zeigt er seine Bearbeitungsschritte in Photoshop. Die Bearbeitungen gehen von einfacher Retusche, erweiterten Techniken bis hin zu ganzen Hintergrundmontagen. Fotografie-Interessierte werden diese Kombination sehr mögen – etwas Fotografie gemischt mit einer angemessenen Dosis Bildbearbeitung.
Da die Kapitel einzeln gelesen werden können, ist es Fortgeschrittenen problemlos möglich, uninteressante oder bereits bekannte Setups zu überspringen.
Wer Scott Kelby kennt oder bereits ein Buch von ihm gelesen hat, kennt seine humorvolle Art und Schreibweise. Das ist vielleicht nicht jedermanns Geschmack – doch mir persönlich gefällt sein Schreibstil sehr gut. Lustig, ungezwungen, locker und direkt.
Fazit: Scott Kelby zeigt in seinem Buch eine Menge interessante Lichtsetups. Diese Übersicht dürfte besonders für Anfänger, aber auch für Fortgeschrittene als Inspiration interessant sein. Alles ist sehr übersichtlich, verständlich und humorvoll erklärt. Durch seinen Schreibstil macht das Lesen großen Spaß. Ich kann sein Buch besonders Einsteigern und fortgeschrittenen Fotografen uneingeschränkt empfehlen. Wirklich tolles Buch!
Heute möchte ich euch nach etwas längerer Zeit mal wieder ein Vorher-Nachher Bild zeigen. Dieses Mal geht es um das Bild “intensive III”. Bin ĂĽber eure Meinung gespannt! Wollt ihr mehr Vorher-Nachher Bilder von diesem Shooting?
Vielen Dank an Ananda, dass sie mit der Veröffentlichung einverstanden ist!
Wie immer einfach mit der Maus ĂĽber das Bild “fahren”: (klappt nicht in Feed-Readern!)
Ich bin Fotograf, Digital Artist und IT-Spezialist aus Düssel- dorf. Neben der People-Fotografie beschäftige ich mich außerdem intensiv mit der professionellen Bild- bearbeitung, um meinen Bildern einen individuellen Look zu verleihen. Durch Photoshop erhalte ich die Möglichkeit kreative Composings zu erstellen und völlig neue Welten zu erschaffen.