Jun 9 2010

Rock am Ring 2010 – 25 Jahre (Festivaltag 2)

Tag 2. Am Freitag sind wir schon etwas frĂŒher zum FestivalgelĂ€nde gegangen. Leider etwas spĂ€ter als eigentlich geplant, weshalb wir die erste Band Halestorm nur zur HĂ€lfte gesehen haben. Wir kannten Halestorm vorher nicht, hatten uns die Lieder aber vorher bereits mal angehört. GefĂ€llt mir! Live hat mich die SĂ€ngerin sehr ĂŒberrascht: Geniale, schön krĂ€ftige Stimme. Wirklich sehr beeindruckend.

Nach Halestorm kam die deutsche Punkband Turbostaat. Ich hatte sie schon einmal gesehen und fand ihren Auftritt sehr gut. Allerdings nicht so gut wie Halestorm, weshalb ein zeitlicher Tausch der beiden Bands gut gewesen wÀre.

Nun die erste große Band an diesem Tag, auf die wir gewartet haben: Airbourne. Die Australier hatten die weiteste Reise. Sie werden aufgrund ihres Stils ganz gerne als ACDC-Nachfolger gesehen. Der Auftritt war erste Sahne, auch die Stimmung war super. Auch Airbourne habe ich das zweite Mal gesehen, allerdings war dieser Auftritt der weitaus bessere. Gerne nochmal!

Die nĂ€chste Band war Slash. Der gleichnamige Gitarrist der Band war von 1985 bis 1996 der Leadgitarrist von Guns N’ Roses. Dementsprechend waren auch die Gitarrensolos – sehr gut. Allerdings hat mich der SĂ€nger irgendwie nicht so ĂŒberzeugt, auch die Lieder hĂ€tte ich mir besser vorstellen können. Guter Auftritt, aber lange nicht so gut wie der von Airbourne.

Nach vier tollen und interessanten Bands kam der Hip-Hopper Jay-Z. Wie bereits erwartet hĂ€tte ich mir diesen Auftritt nicht ansehen mĂŒssen. Er ist in dem was er macht sicherlich sehr gut, aber es trifft einfach ganz und gar nicht meinen Geschmack. Ich bin fĂŒr vieles offen und höre es mir erst genau an, bevor ich mir meine Meinung bilde. Aber Hip-Hop – ne, war noch nie mein Fall.

Zum Schluss der Headliner: Rage Against The Machine. FrĂŒher hat mir deren Musik nicht so gut gefallen, was sich inzwischen ins Gegenteil gewandelt hat. Als sie auf die BĂŒhnen kamen und sofort mit ihrem ersten Lied anfingen, war sofort eine Wahnsinns Bewegung im Publikum. Alle wollten direkt mitspringen, mitmachen und sich bewegen, was sich leider erst mal in ein ziemlich starkes Gequetsche gewandelt hat. Doch spĂ€testens nach dem zweiten Lied war alles blitzartig wieder vorbei: Es hatten sich wohl alle verteilt und es entstand ein entspanntes und fröhliches Herumgespringe :-) Der Auftritt, und vor allem die dazugehörige Stimmung, war der Hammer. Wow!